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Anklam – Eine Stadt mit Hansetradition

Die "alte" Hanse  beherrschte zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert den Fernhandel des nördlichen Europa weitgehend. Ihr gehörten bis zu 200 größere und kleinere Städte im gesamten Nord- und Ostseeraum an.

Schon 1283 wird Anklam mit Lübischem Recht Hansestadt. Das in Rostock abgeschlossene Landfriedensbündnis vereint erstmals die Städte Lübeck, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald, Anklam, Stettin und Demmin.


Der Warenumschlag von Getreide, Fisch, Tuch, Leder, Bier und Vieh im Anklamer Hafen war sehr einträglich. Insbesondere der Heringshandel auf den stadteigenen Vitten (Handelsniederlassungen) auf Falsterbo und Skanör brachte großen Reichtum.

Nach dem Untergang der Hanse im 17. Jahrhundert wurde erst in der jüngeren Neuzeit die jahrhundertlange Hanse-Tradition wieder entdeckt.

Die "neue" Hanse wurde im Jahr 1980 in Zwolle wiederbelebt und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Geist der Hanse als Lebens- und Kulturgemeinschaft der Städte lebendig zu halten, ihren in Jahrhunderten erprobten Bürgersinn, die Identifizierung des Bürgers mit seiner Stadt und ihren Aufgaben gewissermaßen als Hanseatisches Vermächtnis aufzugreifen und mit neuer Kraft zu erfüllen. Die Idee der Versöhnung über die Grenzen hinweg, die Idee einer dauerhaften Friedensordnung in Europa tritt dabei immer stärker hervor.

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