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11.10.2017

Rückblick - 14. Jahresempfang der Hansestadt Anklam

 

MiB/Hansestadt Anklam.  Der Bürgervorsteher Andreas Brüsch und der Bürgermeister Michael Galander hatten in diesem Jahr zum 14. Jahresempfang geladen.  

Ein Höhepunkt dieser Veranstaltung ist die Verleihung der Ehrennadel der Hansestadt Anklam. Mit der Ehrennadel werden ehrenamtlich tätige Personen gewürdigt. Es ist bekannt, dass in und um Anklam weit über 100 Vereine und Verbände arbeiten. Trotzdem sind die Einladenen und Gäste des Empfangs immer wieder überrascht, wie vielfältig die Aktivitäten sind.  

Zu den Aufrufen für Vorschläge zur Auszeichnung mit der Ehrennadel der Hansestadt Anklam wurden immer wieder Nominierungen eingereicht für Personen, die sich mit der Geschichte der Hansestadt Anklam und der Region, mit der Historie und Gegenwart von Handwerk und Gewerbe, mit der Erforschung und Bewahrung der Erinnerung an einzelne Personen oder an Familien beschäftigen, hieß es in einer Laudatio. So erhielt in diesem Jahr Erhard Stelzig die Ehrennadel für sein Engagement, das Wirken der von Schwerins in der Vergangenheit und der Gegenwart vor dem Vergessen zu bewahren. In seinem zu Hause findet sich mittlerweile ein Fundus aus der preußischen und pommerschen Geschichte, der, man kann es durchaus so nennen, den Status eines privaten Museums erreicht hat, hieß es weiter. Dem Anklamer Museum stellte er Exponate für die Ausstellung zur Verfügung. Zudem beleben seine Beiträge den Anklamer Heimatkalender.  

Auch Heinz Haasch wurde mit der Ehrennadel für sein seit vielen Jahren andauerndes Engagement im Tischtennissport geehrt. Seit 1963 ist er für die Nachwuchsarbeit zuständig, gehörte zu den Gründungsmitgliedern und Aktiven in verschiedenen Betriebssportgemeinschaften für Tischtennis, so nannte man sie damals. 34 Jahre initiierte und leitetet er unter anderem Kreismeisterschaften, Kreis-Kinder- und Jugendsportspiele, Ranglistenturniere, Minimeisterschaften und vieles mehr. Seit 2011 ist er Seniorenwart des „TTSV Anklam“ e. V., dessen Vorsitz er von 1990 bis 2011 inne hatte. Als aktiver Tischtennisspieler kehrte er selbst von vielen Meisterschaften mit Auszeichnungen zurück und nahm sogar an der Senioren-WM im Jahre 2000 in Kanada teil. Sein Wirken ist verantwortlich dafür, dass der Tischtennis Sportverein Anklam in ganz Mecklenburg-Vorpommern und auch über die Landesgrenzen hinaus geachtet war und ist. Seine Arbeit trug dazu bei, dass Anklam auch heute noch eine Hochburg des Tischtennissports ist.  

Auch das Engagement der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Hansestadt Anklam, im Speziellen von Jens Hoffmann, wurde beim Jahresempfang gewürdigt. Er ist seit 25 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr und ebenso lange im aktiven Dienst tätig. In dieser Zeit hat er sich unter anderem zum Maschinisten und Gruppenführer qualifiziert, ist als berufener Gruppenführer im erweiterten Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr tätig und zeichnet sich durch eine gute Dienst- und Ausbildungsbeteiligung aus, so berufliche Gründe nicht entgegenstehen. Die Ehrennadel der Hansestadt Anklam soll Dank und Anerkennung seiner Leistungen für die Freiwillige Feuerwehr der Hansestadt Anklam und gleichzeitig auch Ansporn für zukünftig zu erwartende und abzuarbeitende Aufgaben sein, hieß es in der Laudatio.  

Laut Nominierung als Urgestein des Anklamer Schwimmsports wurde Peter Bruchhardt mit der Ehrennadel für seine Arbeit als Schwimmlehrer ausgezeichnet, die er fast seit der Inbetriebnahme der örtlichen Schwimmhalle ausübte. Später wirkte er als Trainer im Trainingszentrum Schwimmen und war seit Anfang der 70-iger Jahre verantwortlicher Trainer einer Betriebssportgemeinschaft, Sektion Schwimmen. Unter seinen Fittichen trainierten alle erfolgreichen Schwimmer der Auswahl des damaligen Bezirkes Neubrandenburg. Seit Gründung der Anklamer Peenerobben erlernten hunderte Kinder unter seiner Anleitung das Schwimmen. Das einige davon unter seiner fachkundigen Anleitung zu talentierten und sehr erfolgreichen Schwimmern wurden, war ihm nie ein besonderes Aufsehen wert. Namen wie Heike und Ellen Vahl, Simone Redant, Lutz Berlin und Gunter Kuhl sowie Alex und Hannes Berlin sind mit ihren Erfolgen Beweis seiner erfolgreichen Trainingsarbeit. Über 40 Jahre leistet er bis heute als rüstiger Rentner erfolgreiche Vereinsarbeit.  

Jahresempfang 2017

1. Reihe v.l.: Erhard Stelzig, Heinz Haasch, Doris Otto, Seddigheh Muolaei,
                   Peter Bruchhardt, Jens Hoffmann, Norbert Gehrke
2. Reihe v.l.: Andreas Brüsch (Bürgervorsteher der Hansestadt Anklam),
                   Beate Schlupp (stellv. Präsidentin des Landtages M-V),
                   Michael Galander (Bürgermeister der Hansestadt Anklam)

Seit einigen Jahren lassen die Regelungen für die Auszeichnung auch die die Nominierung von Institutionen und Initiativen zu. Erstmalig wurde die Ehrennadeln in diesem Jahr diesem Sinne vergeben. Ausgezeichnet wurde das das Freiwilligenzentrum-Nachbarschaftstreff Wegwarte im Caritas Regionalzentrum Anklam. Stellvertretend für die über 20 Personen nahmen Frau Doris Otto und Frau Seddigheh Muolaei die Ehrennadel entgegen. Das Freiwilligenzentrums-Nachbarschaftstreff Wegwarte unterstützt Flüchtlinge beim Erlernen der deutschen Sprache, betreut Kinder von Einheimischen und Flüchtlingen und veranstaltet einen monatlichen Küchentreff bei dem Rezepte aus anderen Kulturen ausprobiert werden. Dazu kommt die Betreuung von Senioren oder den Angehörigen von psychisch kranken Mitmenschen.  

Ein weiterer Höhepunkt ist die Auszeichnung des Unternehmens des Jahres.
2017 wurde die Ehrung der toom Baumarkt Norbert Gehrke oHG, Herrn Norbert Gehrke, zuteil. Damit ist, wie die Laudatio ausführt, „die Wahl erneut auf ein Unternehmen gefallen, das durch einen Ur-Anklamer geführt. Nach mehreren Stationen in Mecklenburg-Vorpommern, Nordbrandenburg sowie Sachsen-Anhalt als Marktleiter, Bezirksleiter und Distrikmanager ergab sich 2002 die Möglichkeit der beruflichen Selbstständigkeit. Diese Gelegenheit packte er bei Schopfe und entwickelte das Unternehmen in den folgenden 15 Jahren zu einem sogenannten „Platzhirsch“. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit engagierte er sich in der Kommunalpolitik. Seit 2004 bis Mitte 2017 war er einer der Fraktionsvorsitzenden in der Stadtvertretung. Sein Ziel, ob als Unternehmer oder als Politker, war stets, etwas für die Stadt Anklam zu erreichen. In Zukunft wird das Unternehmen ohne seinen Geschäftsführer auskommen müssen, denn zum Jahresende 2017 wird er sich in den Ruhestand begeben. Dies allerdings nicht, ohne sich vorher für den Erhalt des Unternehmens eingesetzt zu haben. Die Weiterführung durch einen Nachfolger ist gesichert.

 

Link zur Webseite Anklam-baut.de

Externer Link: Zur Webseite Anklam-baut.dea

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