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Abgeschlossenheitsbescheinigung - Ausstellung

Allgemeine Informationen

Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung

  • nach dem Wohneigentumsgesetz (WEG) erforderliche Bescheinigung, um Wohneigentum zu begründen
  • durch die Behörde wird geprüft, ob die Nutzungseinheit(en) baulich abgeschlossen ist (sind)
  • es erfolgt eine Unterscheidung in Individual- und Gemeinschaftseigentum
  • für das Individualeigentum werden eigene Grundbuchblätter angelegt
  • Erteilung einer Bescheinigung darüber, dass eine Eigentumswohnung oder ein Teileigentum im Sinne des WEG baulich hinreichend von anderen Wohnungen und Räumen abgeschlossen ist.
  • erforderliche Voraussetzung für das Grundbuchamt, um das Teileigentum zu begründen

Rechtsgrundlagen

§ 7 Absatz 4 Nummer 2, § 32 Absatz 2 Nummer 2 Wohneigentumsgesetz (WEG)

Erforderliche Unterlagen

  • Antragsformular (einfach)
  • Eigentumsnachweis (einfach)
  • aktuelle amtliche Flurkarte (einfach); in der Regel nicht älter als 3 Monate
  • Lageplan (zweifach)
  • Grundrisse (Keller, Erd- und Dachgeschoss) (zweifach) mit Eintragung des Gemeinschafts- und Teileigentums
  • Schnitt (zweifach)
  • Ansichten (zweifach)

Kosten

Es werden Gebühren und Auslagen entsprechend Anlage 1 Nummer 5.8. der Baugebührenordnung Mecklenburg-Vorpommern erhoben.

Fristen

  • keine normierten Fristen über das allgemeine Verfahrensrecht hinaus
  • durch die Genehmigungsbehörden können individuelle Fristen für die Nachreichung fehlender Unterlagen gesetzt werden

Hinweise

Die Bearbeitungsdauer hängt maßgeblich von der Qualität und Vollständigkeit der erforderlichen Unterlagen ab.

Ansprechpunkt

die unteren Bauaufsichtsbehörden

Voraussetzungen

  • das zu teilende Vorhaben muss bauaufsichtlich genehmigt sein
  • die beabsichtigte Teilung muss dem Bauplanungsrecht entsprechen
  • das Teileigentum muss im bauplanungsrechtlichen Sinne abgeschlossen sein